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Das Profil des Studiengangs

"Die Ausbildung für das Fach Theater in der gymnasialen Oberstufe wird von fünf Hochschulen im Großraum Hannover getragen, von denen jede eine eigene künstlerische wie wissenschaftliche Schwerpunktsetzung aufweist.
Hierhin zeigt sich bereits ein zentraler Baustein der Studiengangskonzeption: Die Studierenden sollen die Möglichkeit zu einer pädagogischen wie künstlerischen Profilbildung erhalten, was ein breites Experimentierfeld, verschiedene Erfahrungsmöglichkeiten und die Aneignung umfassender Kenntnisse voraussetzt. Entsprechend wird in einer engen Verknüpfung von Theorie und Praxis ausgebildet; Vorlesungen, Seminare, Praxisübungen, Projekte und Exkursionen ergänzen sich, sie sind mal auf Grundlagenaneignung, mal forschend experimentell ausgerichtet."
Im folgenden wird das Profil der einzelnen Lehrveranstaltungsinhalte und -themen skizziert:

Leibniz Universität Hannover

Erbsen, Tod und Langeweile – was bedeutet uns Büchners Theaterkosmos heute? Dieser Frage widmeten sich Lehrende und Studierende des Studienganges Darstellendes Spiel im Sommersemester 2010 an der Leibniz Universität Hannover. Bei dem büchner hoch drei  erforschten 30 Studierende in drei Spielgruppen die drei Dramen Georg Büchners (1813-1837): Dantons Tod, Leonce und Lena und Woyzeck wurden schließlich im Rahmen eines Theaterabends präsentiert.

Dabei ging es um einen dramaturgisch offenen, experimentellen Umgang mit den literarischen Vorlagen und um die Erprobung innovativer Verfahren des Gegenwartstheaters. Von besonderer Bedeutung sind chorische Spielprinzipien – die Möglichkeit, eine Figur mit mehreren Spielerinnen und Spielern darzustellen.

Ein wichtiger Mitspieler innerhalb der theatralen Forschungsreise war das Publikum: Rund um die "Warenannahme" des Kulturzentrum Faust wurde das Verhältnis zwischen den Spielerinnen und Spielern und den Zuschauerinnen und Zuschauern in drei ganz unterschiedlichen räumlichen Konstellationen organisiert.

Auszug aus den Studienangeboten der vergangenen Semester

  • Theorie und Praxis der Theaterpädagogik
  • Text und Inszenierung
  • Regie und Spielleitung (Forschungskolloquium)

Ansprechpartner

Dr. Ole Hruschka

Fachstudienberatung

Katharina Nuding

Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

"Sieben weiße mobile Wände formen immer neue Bühnenräume, geben Blicke auf Figurinen und Szenen frei, werden zu einem Würfel, der als Projektionsfläche dient, sich dann in atemberaubendem Tempo zu drehen beginnt und wieder auflöst. Zwischen den sich auf der Bühne jetzt jagenden mobilen Wänden erscheinen drei weiße Kegel, die, wie von Geisterhand bewegt, über die Bühne schweben.
Das Projekt, aus dem diese Szene stammt, war der künstlerischen Auseinandersetzung mit Oskar Schlemmer gewidmet, bildender Künstler und Leiter der Bauhausbühne von 1923 bis 1929. Es eröffnet den Studierenden ein aktuelles szenisches Experimentierfeld zwischen Video-, Klang-, bildender und szenischer Kunst."

Auszug aus den Studienangeboten der vergangenen Semester

  • Szenische Grundlagen
  • Vielfalt und Fundus zeitgenössischer Theaterformen
  • (Lern-)Ziele in der Theaterpädagogik und im Darstellenden Spiel

 Ansprechpartner

Prof. Dr. Dorothea Hilliger
Tel: (0531) 391-9260
E-Mail: d.hilliger@hbk-bs.de

Prof. Uli Jäckle
Tel: (0531) 391-9189
E-Mail: u.jaecklehbk-bs.de

Technische Universität Braunschweig

Auszug aus den Studienangeboten der vergangenen Semester

  •  Theater im 19. und 20. Jahrhundert
  • Goethes Phänomenologie der Moderne: Faust I und II
  • Tragödie und Tragödientheorie

Ansprechpartner

Dr. Andrea Hübener
Tel.: +49 531 391 8659
E-Mail: a.huebener@tu-braunschweig.de

 

Stiftung Universität Hildesheim

"Auftakt zum Hildesheimer Projektsemester 'Shakespeare:08'. 60 Studierende erobern einen theaterfremden Spielort, die Räume des Stammelbachspeichers in der Nähe des Hildesheimer Bahnhofs: Wer kann sich vorstellen, an diesem Schauplatz den Wald aus dem 'Sommernachtstraum' und die Insel aus dem 'Sturm' darzustellen?
Im Projektsemester stehen der wissenschafltiche Diskurs und die szenische Praxis in einer produktiven Wechselwirkung. Die intensive, einsemestrige Beschäftigung mit Theaterarbeit zeichnet dabei nicht nur die universitäre Lehr- und Lernform aus, sondern - im gelungenen Fall - auch die daraus resultierende Aufführung."

Ansprechpartner

Prof. Dr. Geesche Wartemann
Tel: (05121) 883 - 747
E-Mail: -

Auszug aus den Studienangeboten der vergangenen Semester

  • Elfriede Jelinek: "Ulrike Maria Stuart" ein Königinnendrama. Ein Text und seine Inszenierung.
  • Shakespeare für Kinder
  • Einführung in die Theaterpädagogik

 

Hochschule für Musik und Theater und Medien Hannover

"Seit 2007 nehmen Studierende des Darstellenden Spiels an den Hessischen Schultheatertagen teil. Organisiert und begleitet von Martin Kammer, Dozent an der Hochschule für Musik und Theater, führen die Studierenden dabei selbstständig Workshops durch, leiten Auswertungsgespräche der Spieler an und können sich ganz nebenbei einen Überblick über die Leistungsdichter der Kurse und Arbeitsgemeinschaften für Darstellendes Spiel verschaffen."

Auszug aus den Studienangeboten der vergangenen Semester

  • Seminar: Improvisation
  • Einwöchige Projektarbeit mit Schülern des Gymnasiums Vechta
  • Zweisemestriges Projekt:Odön von Horvath: Kasimir & Karoline

Ansprechpartner

Prof. Klaus-Jürgen Etzold
Tel: (0511) 3100-7602
E-Mail: kjetzoldt-online.de

Die Texte sind teilweise entnommen aus:

Hilliger, Dorothea: Theater kann man studieren! Zur grundständigen Lehrerausbildung für das Schulfach Theater. In: Theater und Schule. Ein Handbuch zur kulturellen Bildung. Hrsg. v. Wolfgang Schneider. Bielefeld: transcript 2009. S. 331-341.