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Kooperationen

Die Qualität in Lehre und Forschung wird im Fach Darstellendes Spiel durch eine Reihe von Kooperationen mit Bildungsinstitutionen aus der Region und darüber hinaus sichergestellt. Als Beispiel für die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Einrichtungen dienen hier im Folgenden die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel, das Schauspiel Hannover und die Leonore-Goldschmied-Schule In Hannover-Mühlenberg sowie zwei Universitäten in Ghana.

Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel

Studierende der Leibniz Universität Hannover (Darstellendes Spiel) können im Rahmen ihrer Studienverpflichtungen an ausgesuchten Veranstaltungen aus dem hochkarätigen Angebot der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teilnehmen. Dies wurde in einem Kooperationsvertrag im November  2013 vereinbart.

• Die Kosten im Rahmen dieses Angebots werden nicht von der Universität übernommen. Studierende erhalten allerdings – als in Ausbildung befindliche Personen – eine Ermäßigung von 20% auf die regulären Kursgebühren.

• Verbindliche Anmeldungen erfolgen online unter der jeweiligen Veranstaltungsnummer. In der Maske eintragen: Ich bin Student(in) der Uni Hannover.

• Studien- und Prüfungsleistungen (Anforderungen, Bewertung, Unterschrift) werden in Absprache mit Dr. Ole Hruschka erbracht.

 

Leonore-Goldschmidt-Schule in Hannover-Mühlenberg

Studierende aus dem Studienfach Darstellendes Spiel der Leibniz Universität Hannover begleiten und unterstützen den Unterricht an verschiedenen Schulen Hannovers und der Region. Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht seit vielen Jahren mit der Leonore-Goldschmidt-Schule in Hannover-Mühlenberg, an der viele Studierende ihre Fachpraktika oder ihr Referendariat absolvieren – und an der mittlerweile vier Absolventen des grundständigen Studiengangs Theater / Darstellendes Spiel als reguläres (Abitur-)Fach unterrichten.

Im Schuljahr 2014/15 arbeiteten Studierende mit Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Daniela Fichte, Sarah Nortrup und Julian Mende in so genannten Laboren an einem Forschungsprojekt zum Thema „Aufbruch”, das am Ende des Schuljahres in einer öffentlichen Aufführung präsentiert wurde.

Julian Mende, Fachbereichsleiter für Darstellendes Spiel an der Leonore-Goldschmidt-Schule, hat auch das Kooperationsprojekt „Projekt 5X-Sprachlerner” initiiert, das Sprachlernen und Theater verbindet. Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 erlernen Schülerinnen und Schüler aus sechs Sprachlernklassen an fünf verschiedenen Schulen in Hannover und der Region die deutsche Sprache mit Hilfe theaterpädagogischer Methoden. In wöchentlichen Proben arbeiten Studierende aus dem Fach Darstellendes Spiel mit Kindern, die erst seit wenigen Tagen bzw. maximal seit einem Jahr in Deutschland leben. Beteiligt sind die Leonore-Goldschmidt-Schule, die IGS Roderbruch, das Gymnasium Lehrte, die KGS Pattensen und die Marie Curie Schule in Ronnenberg.

Das Projekt wird gefördert von der VGH-Stiftung, der Lotto-Sport-Stiftung, der Region Hannover und der CULT Stiftung und mündet in einer Aufführung aller Beteiligten im Sommer 2018.

„Spielend Deutsch lernen”, Artikel von Jan Heemann in der Neuen Presse vom 18. Oktober 2017

 

 

Schauspiel Hannover

Bereits seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Leibniz Universität und dem Staatsschauspiel Hannover. Theaterschaffende vom Schauspiel Hannover übernehmen Lehraufträge an der Universität und schärfen damit ein praxisbezogenes Studienprofil. Für die Studierenden eröffnet sich dadurch die besondere Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebes zu werfen; sie besuchen Proben und diskutieren mit den Theaterschaffenden aktuelle Aufführungen. Das Staatstheater eröffnet Studierenden zudem die Möglichkeit der Mitarbeit an professionellen Theaterproduktionen und theaterpädagogischen Projekten in Form von Praktika und Hospitanzen.

Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit ist außerdem das jährlich stattfindende Jugend- und Schultheaterfestival Jugend spielt für Jugend, das von Lehrenden und Studierenden der Leibniz Universität Hannover wissenschaftlich begleitet und reflektiert wird. Ein gemeinsames Ziel besteht in der Internationalisierung des Festivals (fairCulture – Die Welt von morgen, 2013; Forty ways to make the world more attractiv, 2018), um einen öffentlichen und kritischen Diskurs von jugendlichen Theatermacher*innen aus Estland, Ghana, Israel, Malawi, Polen, der Türkei und Deutschland zu ermöglichen.

 

 

University of Ghana und der University of Cape Coast in Ghana

Seit 2011 stehen Lehrende und Studierende der Leibniz Universität Hannover in engem Austausch mit der School of Performing Arts der University of Ghana bzw. dem Department of Theatre and Film Studies der University of Cape Coast (UCC). Die ghanaischen Partnerhochschulen bieten attraktive Ergänzungen zum deutschen Curriculum in den Feldern Playwriting, Theatre for Development, Directing, Drama in Education, Stage Design, Theatre Criticism, Costume Construction, Choreography, Dance in Education and Dance Ethnology.

Im Oktober 2016 fand ein ghanaisch-deutsche Arbeitstagung an den Universitäten in Hildesheim und Hannover statt unter dem Titel „Performative Arts in Ghana and Germany”, an der Lehrende und Studierenden der beteiligten Institute sowie die NGO-Vertreter Ute Handwerg (BAG) und Johnson Kefoume (Theatre for a social change) teilnahmen. Im Mittelpunkt stand die Diskussion aktueller Entwicklungen im Theater und der Theaterpädagogik in beiden Ländern (Theatre for Development). Die Tagung wurde eröffnet durch ein Grußwort von Prof. Dr. Wolfgang Schneider (UNESCO-Chair Development for the Arts) und einen keynote-Vortrag der Leiterin der Dresdner Bürgerbühne Miriam Tscholl.

Im November 2017 unternahmen Lehrende und sechs Studierende eine weitere Recherche- und Begegnungsreise nach Ghana. Die Reise diente der Vorbereitung auf eine ghanaisch-deutsche Sommerschule unter dem Titel „Traces of Colonialism: Postkoloniales Recherchetheater” im Juni 2018 in Hannover.